Osterpause bis 7.4. und ein neues Bezahlsystem für flassbeck-economics

27. März 2015 l l Allgemein

Wir hatten es um die Jahreswende schon angekündigt, dass wir demnächst auf ein neues und flexibleres Bezahlsystem umstellen. Jetzt ist es soweit. Wir machen ab heute eine Osterpause und nach dieser Pause, also ab dem 7. 4. übernehmen wir das Bezahlsystem LaterPay. Ab heute schon kann man keine neuen Abonnements mehr abschließen. Zukünftig wird es also keine exklusiven Abonnement-Artikel mehr geben, sondern die Artikel, die mit einem erheblichen Arbeits- und Recherche-Aufwand verbunden sind, werden einzeln kostenpflichtig. weiterlesen ...

Nachtrag zu unserem Beitrag “Die unverstandene Welt der Banken” (Teil 1 und Teil 2) vom 18. und 19. März 2015

Unser einführender Artikel zur Geldschöpfung der Geschäftsbanken hat uns Lob (vielen Dank dafür), aber auch vereinzelte Kritik eingebracht. Die Kritik bezog sich zumeist auf die starke (in den Augen einiger Kritiker: zu starke) Vereinfachung der Realität in unserem Text. Wir möchten deshalb noch einmal betonen, dass unser Beitrag selbstverständlich nicht den Anspruch erhebt, die realen Verhältnisse in ihrer Vielfalt und Komplexität umfassend darzustellen. Dies wäre unserer Meinung nach in einem relativ kurzen Einführungstext auch gar nicht leistbar. Zudem schließt unsere Darstellung teilweise an die zum Schluss des zweiten Teils angegebene Literatur an. Dabei sind durch einen Übertragungsfehler versehentlich einige Titel aus dieser Literaturliste herausgefallen, insbesondere die Arbeiten von Richard Werner, die wir an dieser Stelle ergänzen möchten. Es handelt sich um folgende Titel: weiterlesen ...

How should better governance of the EMU look like? (Part I and II)

Last week, at the margins of the latest EU summit, a high level meeting took place between Greek Prime Minister Alexis Tsipras, German Chancellor Angela Merkel, French President François Hollande and the four authors of a paper that a reader of flassbeck-economics kindly brought to our attention. The four authors in question comprise the very top of European governance: the President of the European Commission Jean-Claude Juncker, the President of the European Council Donald Tusk, the President of the Euro Group Jeroen Dijsselbloem and the President of the European Central Bank, Mario Draghi. continue reading...

Abo-Preview: Unser Geldsystem XXXVII: Schulden, Schulden ohne Grenzen?

Die ist das letzte Stück unserer Serie über das Geld. Nach Deutschland, Japan und den USA analysieren wir heute noch die Finanzierungssalden von Frankreich, also eines Landes, das immer recht offen war und zugleich besonders stark wechselnde Phasen innerer und äußerer Stabilität aufweist. Zugleich ist Frankreich das Land, das ohne eigenes Verschulden in die Eurokrise hineingezogen wurde und sich nun mit der Forderung auseinandersetzen muss, sein Staatsdefizit kräftig zu reduzieren, obwohl die Wirtschaft sich immer noch in einer rezessiven Phase befindet. weiterlesen ...

Was uns der Stinkefinger zeigen wollte

Das Buch ist in seiner deutschen Ausgabe satte 287 Seiten dick. Der Vortrag, in dem Ökonomie-Professor Yanis Varoufakis seine Thesen 2013 in Zagreb zusammenfasste, dauerte 57 Minuten. Von diesen 3420 Sekunden ist genau eine in Deutschlands Bewusstsein angekommen, nämlich die, in welcher der spätere griechische Finanzminister Deutschland den Stinkefinger zeigt. Pfui! weiterlesen ...

Geduld verloren, aber nicht ungeduldig

Die Federal Reserve hat letzte Woche tatsächlich Ernst gemacht: Sie hat ihr Versprechen aufgekündigt, weiterhin Geduld zu üben, bevor es zur ersten Zinserhöhung seit der schweren Krise kommt. Federal Reserve Chair Janet Yellen erklärte in der Pressekonferenz im Anschluss an die FOMC (Federal Open Marktet Committee) Tagung dazu: „… nur weil wir das Wort „Geduld“ aus unserer geldpolitischen Erklärung gestrichen haben, bedeutet dass nicht, dass wir ungeduldig sein werden“. Was bedeutet der jüngste Schritt der Federal Reserve dann konkret? weiterlesen ...

Griechische Löhne und polnische Produktivität – ein Faktencheck

Ein Leser weist uns darauf hin (danke dafür!), dass Professor Hans-Werner Sinn in der Sendung „Hart, aber fair“ am 16. 3. 2015 gesagt hat, die griechischen Löhne seien doppelt so hoch wie die polnischen, Griechenland müsse folglich eine doppelt so hohe Produktivität haben wie Polen, die griechische Produktivität sei “in Wirklichkeit aber nur ein Bruchteil davon“ (ab Stunde 1:02 für etwa drei bis vier Minuten; auf YouTube kann man es unter diesem Link aufrufen). weiterlesen ...