Lettre confidentielle de la Direction du syndicat IG Metall au Président de la Deutsche Bundesbank, M. Jens Weidmann, fictivement

Die Debatte um die deutschen Löhne geht weiter, nimmt man die aktuelle Meldung des Deutschlandfunks “DGB-Chef Hoffmann fordert höhere Reallöhne” zum Maßstab. Sie zeigt immerhin, dass man das Thema in Gewerkschaftskreisen nach den Gesprächen mit der Deutschen Bundesbank noch nicht ad acta gelegt hat. weiterlesen ...

Liebe Leser,

01. August 2014 l l Allgemein

der August ist da und wie im Vorjahr braucht flassbeck-economics eine Pause bis Anfang September. Wir haben Daten gesichtet, viel gerechnet, noch mehr geschrieben und auf vielfältige Weise unsere Sicht der Dinge dargelegt. Dass hartnäckiges Bohren dicker Bretter doch etwas bewirkt, zeigt sich nicht zuletzt an der Debatte über Deflation in Europa und höhere Lohnsteigerungen in Deutschland, die wir monatelang ganz allein führen mussten, die dann aber plötzlich in allen Medien groß aufkam. Auch unsere skeptische konjunkturelle Einschätzung hat sich – leider – als weitgehend richtig erwiesen. weiterlesen ...

Abo-Preview: Statt einer Prognose: 3 Szenarien der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung in Deutschland (Teil II)

In unserem Basisszenario, das am Mittwoch beschrieben wurde, haben wir angenommen, dass die Bruttolöhne und -gehälter je Beschäftigten in diesem Jahr um 3,1 Prozent steigen. Das sogenannte Arbeitnehmerentgelt nimmt dann um 3,2 Prozent zu. Daraus ergibt sich ein Masseneinkommenszuwachs von 2,9 Prozent. Bei der unter diesen Bedingungen erwarteten Entwicklung des realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) und der Preise würden dann die Einkommen aus Unternehmertätigkeit und Vermögen, die ja das Residualeinkommen sind (also das, was übrig bleibt, wenn alle kontraktbestimmten Einkommen wie die Löhne und Gehälter beglichen sind), um 3,5 Prozent zulegen. weiterlesen ...

Aufgelesen bei … der SPD

Wer gedacht hatte, die SPD werde sich irgendwann einmal dazu aufraffen, ernsthaft ein paar zentrale ökonomische Zusammenhänge verstehen zu wollen, sieht sich schon wieder getäuscht. Nachdem sie mit der Agenda-Politik den größten anzunehmenden Schaden in Europa angerichtet und sich selbst als Volkspartei ruiniert hat, gab es scheinbar eine leichte Wende in Richtung Vernunft, solange sie die Oppositionsbänke drückte. Aber kaum ist sie in der Regierung, führt sie jetzt schon wieder Strategiedebatten, bei denen man nur die Hände über dem Kopf zusammenschlagen kann. weiterlesen ...