Hervorgehobener Artikel

Makroskop – Eine neue Zwischenbilanz

19. April 2016 l l Allgemein

makroskop-logoLiebe Leser, zwei Wochen sind seit unserer letzten Meldung zum Thema Makroskop am 4. April vergangen. Ihre Bereitschaft, uns beim Aufbau des neuen Wirtschaftsmagazins Makroskop finanziell zu unterstützen, ist nach wie vor beeindruckend und übersteigt unsere Erwartungen. Noch einmal ein „Herzliches Dankeschön“ dafür! weiterlesen ...

Löhne und Preise in Deutschland – oder warum Europa der Deflation auch in zwanzig Jahren nicht entkommen kann – Teil 3

In der ganzen Diskussion um Löhne und Lohnverhandlungen wird üblicherweise die Produktivität als gegeben angenommen. Die Produktivität fällt sozusagen vom Himmel. Sie wird als Ergebnis des technischen Fortschritts angesehen und der, so die übliche Sichtweise, hat nichts mit der Lohndynamik oder der gesamtwirtschaftlichen Dynamik zu tun. Das ist mehr als fragwürdig. weiterlesen ...

Terry Jones‘ „Boom Bust Boom“: Der Markt als kollektive Rationalität ist gescheitert

28. April 2016 l l Finanzmärkte

„Boom Bust Boom“ heißt das neueste filmische Werk des britischen Komikers und ehemaligen Mitglieds der Gruppe Monty Python, Terry Jones. Entsprechend komödiantisch ist die Aufmachung der in diesem Jahr erschienenen US-Produktion – trotz eines ernsten Themas: Die Finanzkrise von 2008. Diese Herangehensweise an – wie der Titel schon sagt – Zyklen von Aufschwung, Boom, Blasen und Pleiten entbehrt dennoch nicht einem informativen Gehalt und ist durchaus sehenswert. weiterlesen ...

Die Regeln des Stabilitätspaktes: Religion statt Wissenschaft

Die Medien in Deutschland sorgen sich wieder einmal um den Stabilitäts- und Wachstumspakt. „Den haben einst die Deutschen durchgedrückt, um alle Euro-Mitglieder zu einem Defizitabbau zu zwingen. Doch die Regeln wurden immer wieder außer Kraft gesetzt. Derzeit verlangen Frankreich und Italien mehr Spielraum. Unterstützung bekommen sie von den linken Regierungen Griechenlands und Portugals. Auch die amtierende konservative spanische Regierung setzt sich für mehr Flexibilität ein, ebenso EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker“ (Frankfurter Rundschau, 21.04.2016). weiterlesen ...

Löhne und Preise in Deutschland – oder warum Europa der Deflation auch in zwanzig Jahren nicht entkommen kann – Teil 2

Was ist wirklich geschehen? Deutschland hat seit Mitte der neunziger Jahre schon (mit einer kurzen Unterbrechung 1999 und 2000 aufgrund der Intervention von Teilen der ersten rot-grünen Bundesregierung) Lohnzurückhaltung betrieben, die natürlich von den Nominallöhnen ausging, denn nur die werden von den Tarifpartnern ausgehandelt. Das geschah auf Seiten der Arbeitnehmer nicht freiwillig. Es gab, das muss man den Gewerkschaften zugute halten, massivste politische Einflussnahme von Seiten der Bundesregierung nach dem März 1999 zulasten der Arbeitnehmerseite und schließlich eine unmittelbare Verschlechterung der Verhandlungsposition der Arbeitnehmervertretung durch die rot-grüne Bundesregierung, die sich angesichts ihrer vollkommenen Hilflosigkeit Anfang der 2000er Jahre entschlossen hatte, lupenreine neoklassische Rezepte anzuwenden. weiterlesen ...

Das Österreich-Menetekel

Die erste Runde in der Wahl zum Bundespräsidenten in Österreich ist zum Menetekel geworden. Der Kandidat der FPÖ, das ist die stramm rechte Partei, deren einziges Thema die Ausländer sind, hat mit ziemlichem Abstand die erste Runde gewonnen. Das bedeutet zwar noch nicht, dass er Bundespräsident wird, aber allein die Tatsache, dass kein Kandidat der regierenden Parteien ÖVP und SPÖ in die zweite Runde kommt (statt dessen ein Grüner), zeigt mehr als deutlich, dass die Wähler den Brei, den die (wievielte?) große Koalition auftischt, nicht mehr riechen können. weiterlesen ...

Löhne und Preise in Deutschland – oder warum Europa der Deflation auch in zwanzig Jahren nicht entkommen kann – Teil 1

Ich will mich in dieser Woche, die dem ersten Mai vorausgeht, ausführlich mit der Lohnpolitik auseinandersetzen. Die Verwirrung ist hier komplett, was sich vor allem daran zeigt, dass selbst ein von den Gewerkschaften getragenes Institut, das IMK, den Überblick verloren hat und offenbar die Deflation festschreiben will. weiterlesen ...

Wachstum und Entwicklung für immer? Kann die Menschheit eine ökologische Katastrophe verhindern? Teil 10 (0,50 €)

Mit dem heutigen zehnten Teil will ich diese Serie über die ökologischen Herausforderungen, die sich der Menschheit stellen, beenden. Was nach all den vorangegangenen Erörterungen bleibt, ist die Frage, ob und wie man Menschen, die auf der Erde unter vollkommen unterschiedlichen Bedingungen leben und arbeiten, dazu bringt, sich in ähnlicher Weise für Umweltschutz und für Fragen wie den Klimawandel zu interessieren und Schlussfolgerungen für ihr Verhalten daraus zu ziehen. weiterlesen ...

Europäische Konjunktur im Frühjahr 2016: Keine Änderung in Sicht – Teil 2 (0,50 €)

Bei der Bauproduktion in der Europäischen Währungsunion hat es im Februar erneut einen leichten Rückschlag gegeben, nachdem die Produktion hier zu Beginn des Jahres stark zugenommen hatte (Abbildung 1). In Deutschland setzte sich allerdings auch im Februar die Aufwärtsentwicklung fort, die wir für Januar vor allem mit Saisoneffekten und der Wirkung des Baus von Flüchtlingsunterkünften erklärt hatten. In der Ta… weiterlesen ...